Wirft Licht auf Töne

Wirkungsgrad zum Stecken

Was für ein Konzept ist das denn? 88dB oder doch lieber 96? Ich habe die Lautsprecher von PureAudioProject schon mal irgendwo gesehen, nur stand das Holzhorn nie so einladend daneben. Elegante Lösung fürs Upgrade, dazu noch ne offene Weiche zum Umstecken und Tunen, alles ohne Löten. Klingt verdammt gut, geht unglaublich tief, schiebt viel Luft. Allenfalls etwas weich. Geschmacksfrage. Mir gefällt es mit der Zeit immer besser.

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Jetzt läuft doch noch Stimela wie schon prophezeit. Ist sehr ok, woanders hätte ich es heute nicht hören mögen.

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Isenberg…

ist zu voll um vernünftige Fotos hinzukriegen (der Raum). Aber was Isenberg (der Mann) aus den Hotelräumen macht – jedes Jahr mit Verstärkung von Lavardin und dem fantastischem Plattenspieler von Simon Yorke aber stets wechselnden Lautsprechern – das muss Kompetenz sein. Trenner und Friedl klang letztes Jahr im eigenen Raum nicht so gut wie heute hier.

Ganz nebenbei: Mein Lieblings-Setup bei Isenberg war vor einigen Jahren mit Consensus-Lautsprechern bestückt. Stefan Fekete war ein kleines Genie, leider viel zu früh verstorben.

UPDATE: Jetzt doch noch ein Foto. Sehen Sie hin: Da ist Pragmatismus und Voodoo ganz nah beieinander. Sympathisch. Die Luxman-Endstufe (oben) lief nicht, dafür der makellose CD-Player und der Verstärker von Lavardin. Im Kellergeschoss findet sich ein Power-Conditioner von Furman, das Dickste, was die Amerikaner für ziviles Hifi im Regal haben. Wenn ich auf etwas neidisch bin, dann auf diese Kiste. Aber 4000€ gehen gerade mal eben nicht.

Danielas Winterzauber

Bei Manger passt der Raum in diesem Jahr wieder ganz gut. War nicht immer so, aber heute gibt es nix zu meckern. Ich mag die aktive S1 immer noch lieber ob ihrer Direktheit, aber der Markt sagt da wohl was anderes 😉 Was außerdem noch positiv auffiel ist der kleine Scheu-Dreher. Sieht aus wie ein buntes Brett, macht aber richtig Musik. Ruhig, übersichtlich, komplett.

Draußen schneit es. Malerisch.

Len-Hifi mit Audioplan

Da spielen hORNS mit Neukomm, Linnenberg und einem Sikora-Plattenspieler. Das Netzfilter von Tsakiridis nicht zu vergessen 🙂

Mega entspannt und trotzdem ziemlich direkt. Können Sie sich vorstellen, dass ich sowas schreibe während eine Platte von Shakti läuft? Nee? Ich auch nicht so richtig. Ist aber die reine Wahrheit. Zu Hause halte ich dieses Gejickel keine zwei Minuten aus, nicht über die Bullfrogs, nicht über Kopfhörer und schon gar nicht über die Sonics Amerigo. Chapeau!

Sollte man unbedingt hören.

Klangfarbe mit Referenzwert

Gesehen bei Len-Hifi.

Spannender Vergleich: Band gegen Notebook

Das war lehrreich.

Gleiche Musik, einmal als CD-Rip, wiedergegeben über einen kleinen Wandler (Apogee Duet Firewire), und einmal als Überspielung der selben CD vom Band bei 38cm/s.

Die Unterschiede sind je nach Musik mal schwer mal sehr schwer auszumachen. Im Grundton kommt das Band minimal körperhafter rüber. Auch Stimmen sind etwas einfacher zuzuordnen. Aber das kann man beim nächsten Stück unter Umständen schon nicht mehr sicher sagen.

Ein Sieg für beide Seiten: Erstaunlich ist zum Einen, was so alte Technik (guter Service von der Hifi-Zeile vorausgesetzt) heute noch reißt. Zum Anderen darf erfreut festgestellt werden, wie weit ein Laptop mit einem 10 Jahre alten Audiointerface für seinerzeit 600€ kommen kann. Zum Musikhören reicht das einfach mal aus.

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Norddeutsche Hifitage 2018, mein erster Raum zum Wohlfühlen

Living Voice, EAR, Dr. Feickert

Ich habe schon einige Räume durch, hier wird zum ersten Mal richtig Musik gehört. Ziemlich dunkel abgestimmt, klangfarbenstark, erholsam. Der Plattenspieler strahlt unglaublich viel Ruhe aus. Bei gut gemachter Rockmusik ist das eine Kette zum Wegträumen und die Zeit vergessen. Gönnen Sie sich das mal, zumal der Vertrieb sehr nett und einladend daher kommt.

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Fragwürdig finde ich lediglich das Preisschild der Living Voice Avatar OBX-RW3(?) . Eine vernünftige (d.h. Informationen bereitstellende) Webseite vom Hersteller kann ich Ihnen leider nicht anbieten. Aber einen Satz erlaube ich mir dazu noch: Wenn man 13.500€ für einen konventionellen dynamischen Lautsprecher aufruft, und wenn dieser Lautsprecher aus Spanplatte gefertigt ist und mit Chassis aus der Großserie bestückt wird, dann hat wenigstens das Furnier nicht auszusehen wir bei einer Heimkino-Box aus dem Elektromarkt. Die externe Weiche im ebenso bescheidenen Gehäuse machts nicht besser.