Francis Poulenc: Konzert für zwei Klaviere und Orchester

von jazzlampe

Das hier geht unter dem Motto: Was ist der schönste Mozart, der nicht aus Mozarts Feder stammt? Für mich ist es dieses 1932 entstandene humoristische Klavierwerk – auch sonst eines der beliebtesten Konzerte für zwei Klaviere. Der Mittelsatz sprüht nur so vor Floskeln und vereinfachten Zitaten, der Rest ist großartige Filmmusik, die in ihrem Witz dem lieben Mozart noch um einiges näher kommt als durch ihre stilistischen Anleihen.

Drauf gekommen bin ich durch die Aufnahme des veritablen Mozart-Kenners Jos van Immerseel (bei Qobuz: http://player.qobuz.com/#!/album/3760009292475), die es bei Amazon auch als CD zu kaufen gibt. Bei Qobuz hat die Geschichte dafür 24 Bit Dynamik.

Gemeinsam mit der Anima Eterna Brügge wird hier mal wieder richtig musiziert – mit Sinn für Phrasierung, ordentlich Dynamik, schmissigem Tempo und grandios leuchtenden Klangfarben, vor allem in den Streichern. Die Produktion ist klangtechnisch wie fast alles aus der Outhere-Label-Familie einfach fantastisch! Ne richtig feine Sonntags-Platte!

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