kleines audiophiles Helferlein: Sind meine CDs echt?

von jazzlampe

Haben Sie auch so einige gebrannte CDs im Schrank und fragen sich nun, welche Datenquelle die Freunde, die Ihnen diese Silberlinge einstmals mitgebracht hatten, verwendet haben? Zweifeln Sie an den Mitbringseln von der letzten Ost-Europa-Reise? Sind das jetzt echte PCM/Red-Book-Daten oder sind es zurCD gebrannte mp3-Dateien? Der CD sieht man die Herkunft Ihres Datenmaterials nicht an. Bei schlecht gemachten Produktfälschungen können Sie allenfalls an äußeren Merkmalen stutzig werden – bei gebrannten Privatkopien oder WAV-Dateien hingegen sind Sie auf Ihre Ohren angewiesen.

Womit wir schon beim Thema wären, denn es gibt Abhilfe – den Tau-Analyzer, ein kleins smartes Tool, das diese Frage der Herkunft bei jeder fragwürdigen CD beantworten soll:

Aleksander Djuric startete mit einem Kommandozeilen-Tool (die Basis des Tau-Analyzers), mit dem Produzenten die Quelle von WAV-Files prüfen können. Ein ausgefuchster Algorithmus erkennt dabei anhand des Spektrums typische Artefakte und Limitierungen verlustbehafteter Kompression. Der Autor lebt in Russland und konnte damit in den frühen 2000er Jahren 25% der CDs im russischen Markt als Fälschungen ausweisen.

Nun leben wir in Westeuropa vielleicht in der Annahme, hier sei es anders – etwas Ungewissheit schwingt aber doch mit. Und TAU Analyzerdann sind da ja noch die bereits erwähnte selbstgebrannten Privatkopien…

Herr Djuric bietet mit dem Tau-Analyzer ein grafisches Tool an, mit dem CDs direkt aus dem Laufwerk heraus überprüft werden können. Einfach, selbsterklärend, aufschlussreich. Dicke Empfehlung!

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